Erstellt: 03. Mai 2020 | von: Luke von Knallerfalke

Welches Geschäftskonto nutzen

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Wenn du schon seit einiger Zeit Reselling betreibst oder ein anderes Gewerbe unterhältst wirst du ein Geschäftskonto benötigen.

Warum ein Geschäftskonto

Doch warum brauchst du überhaupt ein Geschäftskonto? Vielleicht fragst du dich, ob du nicht weiterhin bequem dein privates Konto nutzen kannst. Tatsächlich gibt es jedoch viele Gründe, die für ein Geschäftskonto sprechen.

1. Verbot seitens der Bank

Der Großteil der Banken verbietet es Privatkunden, ihr privates Girokonto als Geschäftskonto zu nutzen. Fällt deiner Bank also auf, dass du dein Konto auch geschäftlich nutzt, kann es passieren, dass sie dir kündigen. Dies ist sehr unangenehm und mit einer Menge Aufwand verbunden.

2. Privates ≠ Geschäftliches

Um den wahren Erfolg deiner gewerblichen Tätigkeit zu ermitteln, ist es besonders wichtig dies von deinen privaten Finanzen zu trennen. Wenn du alles über ein Konto laufen lässt, kann es passieren, dass du fehlendes Geld für deine gewerbliche Tätigkeit unbewusst durch privates Geld ausgleichst. Am Ende kannst du dir nicht mehr sicher sein, wie erfolgreich du finanziell also tatsächlich warst.

Um das zu vermeiden solltest du 2 getrennten Konten führen: eines für das Private und eines für deine gewerbliche, bzw. selbstständige Tätigkeit. Von dem Geschäftskonto kannst du dir dann regelmäßig ein Gehalt zahlen oder Entnahmen tätigen.

3. Finanzamt

Wenn du einer gewerblichen Tätigkeit, wie z.B. Reselling, nachgehst, musst du ein Gewerbe angemeldet haben. Das bedeutet, dass du jedes Jahr eine Steuererklärung abgeben musst und eine Gewinnermittlung vornehmen musst. Hast du deine geschäftlichen Finanzen klar getrennt von den privaten Finanzen, ist dies deutlich einfacher, da du direkt siehst was zu deinen privaten Finanzen und was zu den geschäftlichen Finanzen gehört. Sollte bei dir sogar eine Betriebsprüfung durchgeführt werden, dürfen die Behörden auch dein Privatkonto als Nachweis heranziehen, falls du lediglich ein Privatkonto hast oder Buchung vermischst. Gibt es keine Vermischungen, dürfte nur ein richterlicher Beschluss oder die Steuerfahndung den Zugriff auf ein Privatkonto öffnen. Dieser seltene Fall sei jedoch nur am Rande erwähnt und natürlich niemandem zu wünschen.

4. Funktionsumfang

Viele Geschäftskonten verfügen über umfangreichere Funktionen als private Konten. Du kannst z.B. ein Geschäftskonto mit Rechnungs- und Buchungssystemen verbinden, die vieles automatisieren und viel Arbeit abnehmen. Dies ist hilfreich, um den Zahlungseingang von Waren auf deinem Konto zu überwachen oder um automatisiert Rechnungen zu erstellen. Darüber hinaus gibt es viele weitere Funktionen, die für einen professionellen Betrieb unabdingbar sind.

Geschäftskonten im Vergleich

Im Folgenden zeigen wir dir, wie du das richtige Geschäftskonto findest.

Gib einfach deinen monatlichen Geldeingang und dein durchschnittliches Guthaben an. Hier kann es sich auch um ungefähre Werte handeln. Unter „Zusatzoptionen“ wählst du aus, ob du für dein Geschäftskonto eine ec-Karte benötigst oder auch eine Kreditkarte. Außerdem kannst du wählen, dass du nur Konten von Filialbanken angezeigt bekommen möchtest.

Unten gibst du an wie viele beleghafte und wie viele beleglose Buchungen du pro Monat circa haben wirst. Beleghafte Buchungen sind solche Vorgänge, bei denen du etwas in Papierform an die Bank übergibst. Dies sind zum Beispiel Überweisungsträger oder Schecks. Beleglose Buchungen hingegen sind die Bankvorgänge, die Papierlos ablaufen. Dazu zählen Online Überweisungen, Online Daueraufträge und Online Lastschriften.

Fazit

Wenn du selbstständig bist, oder ein Gewerbe hast solltest du auf jeden Fall über ein Geschäftskonto verfügen. Wie du siehst, gibt es viele Geschäftskonten, die sogar kostenfrei sind, wenn du auf Beleghafte Buchungen verzichten kannst. Viel Spaß bei der Kontoeröffnung!

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