Erstellt: 13. Januar 2020 | von: Ben

Verkaufsanzeige optimieren und Gewinn steigern

Perfekte Produktfotos + Beschreibungen und Titel optimieren

Egal ob Du Elektronik, Sneaker, Lego oder etwas ganz anderes resellst, Du wirst dich immer mit dem Thema „Verkaufsanzeige“ auseinandersetzen müssen. In diesem Beitrag wird Ben auf die wichtigsten drei Elemente eingehen: das Produktbild, die Beschreibung und den Titel. Falls Du mehr über das Thema Reselling in einem anderen Format erfahren möchtest und dich genau solche Themen interessieren, dann schau dir gern mal den Kurs von Ben an.

Produktbilder: perfekte Produktfotos aufnehmen

Reselling Tipps: Gute Fotos schießen

Wie Du bereits weißt ist das Erste, was der potenzielle Kunde sieht das Produktbild. Es ist also essenziell wichtig, dass das Produktfoto professionell wirkt und das Produkt in gutes Licht stellt. Grundsätzlich gibt es dabei 4 verschiedene Punkte, die du beachten solltest:

1. Erstelle qualitative hochwertige Aufnahmen

Dieser Punkt ist enorm wichtig. Es gibt (fast) nichts schlimmeres, als ein schlecht aufgelöstes Bild. Tipp: Ein modernes Smartphone reicht in vielen Fällen bereits aus, um qualitativ hochwertige Bilder aufzunehmen. So verhinderst du, dass schlecht aufgelöste Bilder den Kunden zurückschrecken. Viele Käufer assoziieren schlecht aufgelöste Bilder mit Fake oder Scam Produkten. Außerdem kann der Kunde sich so auch kein detailliertes Bild von dem Artikel machen. Niemand kauft gern ein Produkt, ohne sich sicher zu sein, ob alle Macken und Gebrauchsspuren sicher erkennbar sind (sofern du mit Gebrauchtware handelst). Wenn der Kunde keine Möglichkeit den Artikel zu begutachten (z.B. bei einer Abholung) wird er im Zweifel das Produkt nicht kaufen und du verlierst den Sale an einen Konkurrenten.

2. Achte auf die Umgebung und die Lichtverhältnisse

Auch sehr wichtig ist, dass die Lichtverhältnisse stimmen und die Umgebung nicht ablenkt. Der Käufer möchte das Produkt klar und deutlich sehen können und es sollte auf einem einfarbigen Hintergrund platziert werden, damit der Fokus klar auf dem Produkt liegt.

Ganz besonders professionell ist es, wenn du eine Fotobox benutzt. Diese sind gar nicht teuer und sorgen dafür dass deine Bilder hochgradig professionell aussehen. Fotoboxen kosten zwischen 30 und 100€. Wir können dir diese Fotobox empfehlen.

3. Versuche das gesamte Produkt darzustellen

Hierzu ein kleines Beispiel: Mal angenommen ihr verkauft ein iPhone 5s mit einem Ladekabel und der Originalverpackung. Wenn ihr nun lediglich das iPhone als Titelbild auswählt merkt der Kunde nicht, dass ihr zu dem iPhone zusätzlich Zubehör beilegt. Ihr stecht also nicht aus der Masse hervor. Wichtig ist also, alles was ihr verkauft auf dem Titelbild darzustellen, damit der Kunde den Mehrwert in eurer Anzeige sieht. Im Anschluss solltet Ihr dann das Produkt und Zubehör einzeln ablichten.

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4. Zeige Dein Produkt ehrlich und verstecke nichts

Produktfoto Beispiel

Verstecke niemals Mängel oder andere Defekte, denn dann wird der Kunde unzufrieden sein und auf euch werden viele Probleme zukommen. Darunter fallen unter anderem Retouren und schlechte Bewertungen. Bleibt also immer ehrlich und verkauft eure Ware mit bestem Gewissen.

Produkttitel

Wenn Ihr mit eurem Produktbild die Aufmerksamkeit des Kunden gewonnen habt, müsst ihr als nächstes mit dem Produkttitel überzeugen. Immer wieder sehe ich Titel wie „iPhone schwarz“ oder „iPhone 5s“ und wundere mich nicht, dass diese Artikel sich schlecht verkaufen.

Was solltest Du beachten?

Wichtig ist ein aussagekräftiger Titel, der dem Käufer in kurzer Zeit zeigt, worum es sich in eurer Anzeige handelt. Wenn ihr also ein iPhone 5s verkauft, sollten die wichtigsten Technischen Daten, die für den Kunden relevant sind, im Titel genannt werden. Der Titel könnte dann wie folgt aussehen: „iPhone 5s 16GB schwarz *TOP Zustand*“. Es wird schnell klar, dass es sich um ein iPhone 5s mit 16GB in schwarz handelt und das iPhone in einem sehr guten Zustand ist. Diese Zustandsangabe im Titel macht insofern Sinn, wenn das iPhone nur wenige Gebrauchsspuren hat und dementsprechend der Preis auch etwas höher ist. Der Titel beschreibt also auf kürzeste Weise euren Artikel und eure Kunden werden durch den Titel quasi gefiltert. Somit klicken nur starke Interessenten auf eure Anzeigen und die Wahrscheinlichkeit auf eine Anfrage ist höher. Wichtig ist außerdem, dass ihr in den Titel so viele Keywords wie möglich einbindet. Wenn jemand nach „iPhone schwarz“ sucht sollte euer Artikel angezeigt werden, denn ihr habt ein schwarzes iPhone. Das heißt aber nicht, dass der Titel mit Keyword zugespammt werden sollte (z.B. „iPhone 5s schwarz 16GB, Smartphone, Handy, no Samsung“), denn das führt zu Unglaubwürdigkeit beim Kunden und ist kontraproduktiv. Guckt also, dass der Titel die wichtigsten Keywords enthält, die auf den Artikel zutreffen.

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Die richtige Produktbeschreibung für eine verkaufsstarke Anzeige

Zu guter Letzt möchte ich noch die Produktbeschreibung beleuchten. Ihr habt jetzt, mithilfe eines hochwertigen Produktbildes und einem prägnanten Titel, warmen Traffic auf eurer Anzeige. Was heißt denn „warmer Traffic“?

Der Ausdruck kommt ursprünglich aus dem Online Marketing und ist meines Erachtens auch im Reselling passend. Mit warmen Traffic ist gemeint, dass alle generierten Klicks mit einem hohen Interesse ausgeführt werden und die Kunden sehr wahrscheinlich stark an eurem Artikel (z.B. dem iPhone 5s) interessiert sind. Diese eventuellen Abnehmer gilt es jetzt mit der Produktbeschreibung zu überzeugen auf „Sofort-Kaufen“ oder „Nachricht senden“, zu klicken. Hier einmal die wichtigsten Aspekte:

  • Beschreibe sowohl positive als auch negative Punkte
  • Die Beschreibung sollte nicht zu kurz und nicht zu lang sein
  • Nennt für den Käufer relevante Nebeninformationen (Versandbedingungen, Zubehör, usw.)

In der Beschreibung solltet ihr euch mit der Frage beschäftigen „Was muss der Kunde zu meinem Verkaufsgegenstand wissen?“. Dabei sollten neben den Verkaufsargumenten, auch die Mängel beschrieben werden. Grundsätzlich müssen in der Beschreibung alle wichtigen Informationen platziert werden, die für den Käufer von Interesse sein könnten. Dazu zählen auch Versandmöglichkeiten (wichtig auf eBay Kleinanzeigen oder Shpock), Zahlungsbedingungen (Bank, Kreditkarte, PayPal, usw.) und auch mögliches Zubehör.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die perfekte Anzeige ein Zusammenspiel aus Produktfoto, Produkttitel und der Produktbeschreibung ist. Du wirst nach und nach immer mehr ein Gespür dafür bekommen, welche Titel verkaufsstark sind und welche vielleicht weniger. Reselling ist ein Prozess des Lernens. Mein Tipp ist in jedem Fall, einfach zu starten und die erste Anzeige zu erstellen. Schau auch mal wie die Beschreibungen von anderen Anbietern aussehen und nimm Dir den ein oder anderen Aspekt mit, ohne eine Beschreibung komplett zu kopieren. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Verkaufen von Deinen Produkten.

Learning by doing!

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